https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2026/07/2026-07-16-aktionsplan-gegen-steuerkriminalitaet.html kurzfristige Rückmeldung wäre gut, da tagesaktuell. Eventuell Veröffentlichung im Laufe der nächsten Woche? Ich würde dann dieses Wochenende einen ersten Entwurf verfassen Synopse: Erklärung/Einordnung der einzelnen Maßnahmen und warum sie am eigentlichen Problem vorbeigehen. ich habe mir das aus Steuerberater- und Ex-Finanzbeamtensicht einmal angesehen und finde das mehr als durchwachsen und teilweise auch kontraproduktiv. Beispielsweise klingt der Punkt hinsichtlich Abschaffung der strafbefreienden Selbstanzeige wegen Gerechtigkeit vorderfründig sinnvoll, dadurc hwerden aber deutlich weniger Fälle aufgedeckt und somit keine neuen Fälle - und damit Stuernachzahlungen - mehr motiviert. Letztlich wäre ein viel besserer Weg schlicht mehr Kapazitäten bei prüfern und Fahndern sowie der Staatsanwaltschaft zur (zügigen) Verfolgung der Steuerstraftaten und -ordnugnswidrigkeiten zu schaffen. Aber das scheint entweder zu kostspielig zu sein, zu aufwändig (woher soll das Personal kommen, angesichts der Pensionierungswelle) oder zu politisch aufwändig in der Rechtfertigung. Das Konzept hat mich mehr als enttäuscht.